- Serverstandort Deutschland?
- Wie ist es mit ausländischen Providern mit Serverstandort Deutschland?
- Anschrift im Impressum?
- .de Domain und damit verbundenes Handle?
Bei dem netzpolitischem Kasperletheater, selbst auf EU Ebene, wird die Schweiz als möglicher Serverstandort interessant, oder?
Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube es war im Jahr 2008, als ich das erste Mal von Wikileaks hörte. Vermutlich war es in irgendeinem Podcast und ich meine mich zu erinnern, dass es dabei um die Domain wikileaks.de ging und dass deren Inhaber unangemeldeten Besuch von der Polizei bekam, inklusive Neugestaltung der privaten Wohnbereiche. Aber wie gesagt, ich bin mir nicht mehr ganz sicher.
Schon damals hatte ich den Eindruck, dass Wikileaks etwas ganz Großes sei, etwas Mächtiges und vor allem etwas was einigen Leuten ziemliche Angst einflößt.
Ich weiß auch nicht mehr so genau, warum ich mich damit nicht weiter beschäftigte und hin und wieder hörte man vereinzelt von Veröffentlichungen über Wikileaks. Wer sich dafür interessiert wie Wikileaks funktioniert und warum alles so ist, wie es ist, dem sei an dieser Stelle die Aufzeichnung des Chaosradio Folge 149 empfohlen, die sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt.
Und natürlich ist Wikileaks derzeit in den Schlagzeilen vieler Zeitungen und Nachrichtensendungen, die ARD hat dem Thema am heutigen Abend sogar einen Brennpunkt spendiert.
Leider erhält man in den Mainstream Medien immer wieder den Eindruck als wären Wikileaks die “Bösen”. Das Weiße Haus hat an Wikileaks appeliert die Dokumente nicht zu veröffentlichen, wohlwissentlich was in diesen geschrieben steht.
Okay, die Amis halten unsere Regierung also für Pfeiffen, aber das tun viele der Deutschen auch, also, where are the news???
Ach so, stimmt ja … die ganze Veröffentlichung ist natürlich enorm gefährlich und gefährdet den Weltfrieden. Vermutlich ist Wikileaks auch schuld, wenn der Iran nun beginnt ernsthaft in den Krieg zu ziehen. Wer könnte es Ihnen verübeln? Ich habe Verständnis, wenn es nun zu Anschlägen kommt, denn auch als Ami hat man nicht das Recht den Präsidenten eines anderen Landes als Hitler zu bezeichnen. Oder anders formuliert: man sollte sich der Konsequenzen bewusst sein, wenn so etwas an die Öffentlichkeit gerät.
Ein einfaches Beispiel: ich gehe zu meinem Arbeitskollegen und erzähle ihm, dass ich meinen Chef für ein absolutes riesen Arschloch hielte. Ein anderer Kollege bekommt es mit und geht petzen. Klar oder? Ihr versteht was ich meine?
Dagegen waren die neuen Titel für unsere Damen und Herren, “zorniger alter Mann” (Schäuble), “arrogant” (Westerwelle) und “aus Teflon” (Merkel) ja noch relativ harmlos. Wahrscheinlich haben die Pappnasen Damen und Herren noch nicht mal verstanden was da passiert ist. Aber bei den Deutschen hat man sich ja bereits entschuldigt und die lange Verbundenheit bla bla bla …
Sorry, ich hab´s grad verpasst, wann hat sich einer der Regierungssprecher der Amerikaner bei Ahmadinedschad entschuldigt?
Ich persönlich halte es für sinnvoll, wenn man einfach mal offen und ehrlich zueinander ist. Das ist ja schon die Grundlage für eine Beziehung (im Sinne einer eheähnlichen Gemeinschaft).
Das funktioniert auch im Job sehr gut, denn in Wahrheit ist mein Chef ein ziemlich dufter Kumpel, der jederzeit ein offenes Ohr hat und man kann auch mal Tacheles reden, der Ton macht ja bekanntlich die Musik. Nur in der Politik will das nicht so recht fruchten, da gibt es Geheimdienste und noch geheimere Dienste und Diplomaten und alle verhandeln und reden aber keiner tut was. Schade eigentlich.
Und dann kommt Wikileaks und legt mal ein paar Karten auf den Tisch. Und was lernen wir daraus? Nichts … wieder nichts dazu gelernt.
Wir haben keine Angst jedenfalls nicht vor einem Terroranschlag.
Angst haben muss man in diesem Land wohl eher vor:
Ich habe Angst vor gezielter Desinformation und Panikmache im Öffentlich Rechtlichen Fernsehen, deren mögliche Konsequenz der Abbau von Bürgerrechten und ein pauschales Klima des Mißtrauens gegenüber Muslimen in Deutschland zur Folge haben könnte.
oder
- korrupt-verlogenen Politikern, denen es weniger um unser aller Wohl als um das eigene Bankkonto geht,
- Ausgrenzung von Menschen (Arbeitslosen, Alten, Kranken etc.),
dem Zusammenbruch des Rest-Sozialstaates,
– vor Lohndumping und neuer Versklavung (Leih- und Zeitarbeit),
– dem Raubbau an unserer Umwelt,
– wachsender Verblödung durch TV und sinkenden Bildungsausgaben,
– weiterer Einschränkung unserer (noch rudimentär) vorhandenen Grundrechte und Freiheiten,
Doch wollen wir an dieser Stelle mal realistisch bleiben und werfen mal einen Blick auf die Fakten:
In Deutschland starben in den letzten zehn Jahren:
durch Rauchen 1.200.000
durch Alkoholmissbrauch 420.000
durch mangelnde Hygiene im Krankenhaus 400.000
im Straßenverkehr 58.000
durch Terror 0
Ist doch klar, dass sich unsere Politiker vorrangig um die Terrorbekämpfung kümmern müssen.
Die Quote wir aber auch nicht besser, je höher der Betrachtungszeitraum angesetzt wird.
Außerdem haben wir auch gar keinen Grund mehr Angst zu haben, denn das Gröbste haben wir hinter uns. Nichts spricht mehr dafür aus dem Ausland nach Deutschland einzureisen
Zusätzlich stellt sich mir die Frage, ob ich in dieses von Terror
zerrüttete Land überhaupt zurückkehren will. München ist nach den
verheerenden Anschlägen auf das Oktoberfest 2009 eine Geisterstadt,
Berlin ist nach den unzähligen Anschlägen zur Bundestagswahl quasi von
der Landkarte verschwunden. Ganze Scharen von Flugzeugen haben sich auf
die – nicht vernebelten(!) – deutschen Kernkraftwerke gestürzt und somit
nicht nur große Teile unserer einmaligen Kulturlandschaft in
unbewohnbare postapokalyptische Steppen verwandelt, sondern auch die
Energieversorgung im gesamten Land zusammenbrechen lassen. Was will ich
in einer Wüste, wo es nicht einmal mehr kaltes Bier gibt?
Die hier dargestellten Zitate sind allesamt einiger Beiträge der Seite Wir haben keine Angst entnommen. Dort gibt es noch viel mehr lesenswerte Beiträge.
Ich habe keine Angst und wie sehr wünsche ich mir, dass auch Du keine Angst hast. Gern reiche ich Dir meine Hand und sage “Du musst keine Angst haben … nicht vor einen Anschlag. Auch nicht vor dem Terror, der ausschließlich von unserer Bundesregierung verbreitet wird.”
Es gibt ja doch noch nette Kollegen, von denen man unter Umständen wertvolle Hinweise erhält, sollte man doch mal eine Frage haben. So wie heute, als ich den folgenden freundlichen Hinweis erhielt:
Es ist ja noch gar nicht so lange her, dass ich mich über mangelhaftes Marketingverhalten geäußert habe.
Natürlich habe ich den entsprechenden Anbieter per E-Mail darüber informiert, dass ich das eher schlechte Angebot nicht annehme und zum anderen auf den entsprechenden Blogbeitrag verwiesen.
Gestern erhielt ich dann zwei E-Mails. Zuerst von Jochen-Schweizer, in der E-Mail machte man sich etwas Sorgen, ob ich in meinem Beitrag von Jochen-Schweizer sprach, was natürlich nicht der Fall war und was ich hier noch einmal ausdrücklich mitteilen möchte.
Bei der Gelegenheit bot man mir an, ein Erlebnis bei Jochen-Schweizer zu buchen und hier darüber zu berichten. Klar, dass ich mich da nicht lumpen lasse. Aber eines sei an dieser Stelle schon verraten, es wird nicht actionreich.
Die Zweite Mail, die ich erhielt kam vom besagten Unternehmen, die auch Ursprung meines Beitrages waren.
Ehrlich gesagt, hatte ich nicht mit einer Antwort gerechnet und erst recht nicht damit, dass man mir für meine offenen Worte einen Gutschein in Höhe von 30 Euro spendiert.
Na mal schauen, vielleicht bestell ich da was und vielleicht lass ich euch dran teilhaben … und vielleicht ist es mir auch einen Link wert.
Normalerweise würde man sagen, dass das Thema Castor vom Tisch ist.
Das Ding ist gerollt und in Gorleben angekommen. Natürlich kam es, wie in jedem Jahr zu Protesten, und ehrlich gesagt bin ich erfreut, dass es überwiegend friedlich und ruhig verlief.
Ich habe mir so meine Gedanken gemacht und bin mir noch nicht so richtig sicher, auf welche Seite ich dabei stellen soll.
Grundsätzlich stelle ich mir die Frage, wie ich zu Atomstrom stehe. Dabei stellt sich mir noch nicht einmal die Frage der Kosten, vielmehr der Sicherheit. Ich finde nur sehr wenige bis gar keine Argumente gegen Atomstrom bis auf die Tatsache, dass ich mir Sorgen um die Sicherheit mache, denn die Folgen, wenn etwas schief geht sind katastrophal.
Was in mir ebenfalls gegen Atomstrom spricht ist der entstehende Müll. Derzeit ist total unklar wie dieser gelagert werden muss und wie lange.
Und da stehen die Demonstranten nun und behindern den Castortransport der unseren Müll durch die Gegend fährt, Müll den wir produziert haben. Also protestieren wir gegen unseren Müll, der von uns verursacht wurde.
Protest kann ja so oder so ablaufen und anfangs bemerkte ich ja, dass es sich in diesem Jahr um überwiegend friedliche Protest handelte. Mir ist nur unklar, warum Atomgegner die Gleisanlagen zerlegen. Zum einen handelt es sich dabei um eine Straftat und man darf sich dann hinterher nicht über die Konsequenzen wundern, zum anderen sehe ich die Gefahr, die davon ausgeht. Kann es von den Demonstranten denn wirklich gewollt sein, dass im schlimmsten Fall, der Zug entgleist, der Transportbehälter beschädigt wird und wir den radioaktiven Müll auf einem Acker liegen haben?
Bei aller Sympathie zum Protest, aber das kann ja so nicht richtig sein.
Aber man wollte den Transport ja nur aufhalten, was auch gelungen ist. Auch das kann man gut oder schlecht finden. Mir stellt sich die Frage: Was hat man von der Verzögerung?
Leider kann ich keinen Vorteil darin erkennen.
Allerdings hat die Verzögerung einen Haufen Geld gekostet, den letztlich das Land Niedersachsen tragen muss, eine Unterstützung vom Bund ist derzeit noch nicht gegeben. Vermutlich wird Niedersachsen auf den Kosten sitzen bleiben. Geld, welches nun in den Einsatz geht anstatt sinnvoll genutzt zu werden. Da bin ich froh dass ich nicht in Niedersachsen wohne.
Bitte versteht mich nicht falsch, ich will hier gar nix gutheißen. Für die Zukunft ein kleiner Tipp, wie es möglicherweise besser wird: Lagert doch die Regierung mal in Gorleben zwischen und wählt fähige Nachfolger, auch wenn die Auswahl, gelinde gesagt, schwer fällt.
An dieser Stelle noch ein Zitat aus einem alten Punkrock Song, der mir grad in´s Gedächtnis kam
Kippt die Regierung in die See
das bisschen Säure tut ihr doch nicht weh
und wenn sie dabei drauf geh´n,
könnt ihr das getrost vergessen
denn die Typen sind nicht nützlich
und man kann sie nicht mal essen*
Es gibt Anbieter im Netz, die haben es echt drauf. Die haben einfach verstanden, dass man mal etwas investieren muss und dafür auch etwas bekommt. Im Regelfall nennt man dies eine Win-Win-Situation, also ein Deal von dem beide was haben. Wie das aussehen kann, habe ich hier und hier festgehalten.
Na und dann gibt es da noch die Anderen, die, die es einfach nicht verstanden haben. So erhielt ich vor sehr geraumer Zeit eine Anfrage einen Link zu setzen auf ein Unternehmen, welches Erlebnisgutscheine veräußert, so wie man es möglicherweise von Jochen Schweitzer kennt. Aber die Antragsteller haben einfach nicht verstanden, wie das so funktioniert, so bot man mir an, nachdem ich darüber geschrieben habe, einen Gutschein zu erhalten. Ich schreib doch nicht über etwas, was ich nicht kenne und verlinke die dann auch noch, wenn sich hinterher möglicherweise rausstellt, dass es der größte Scheiß ist.
Heute erreichte mich wieder eine solche E-Mail. Darin enthalten der Vorschlag über ein Produkt zu schreiben, im Gegenzug kann man 250 Euro oder eines von 50 Foto-Brettspielen zu gewinnen. Super!!!
Das wird aber noch getoppt, denn wenn man den Link zu den Teilnahmebedingungen folgt, findet man die folgende Passage auf der Webseite:
Stellen Sie in Ihrem Blog-Beitrag unser neuartiges Foto-Brettspiel als einzigartige Geschenkidee inkl. eines Fotos (Screenshot oder Produktbild von unserer Website) vor. Erwähnen Sie außerdem unsere weiteren tollen und hochwertigen Foto-Geschenkideen wie das Premium-Fotopuzzle mit bis zu 1000 Teilen, das Herz-Puzzle mit 600 Teilen, die Fotoleinwand oder den Fotoordner. Verlinken Sie dabei auf unsere Seite www.mimimiii.de* oder auch auf einzelne Produktseiten.
Sehr geehrter Leser, wie scheiße ist das denn? Glauben die ernsthaft, dass wäre auch nur ansatzweise ein interessantes Angebot? Ein(e) Blogger(in) leistet einen Beitrag und bekommt unter Umständen nix dafür. Ich geh doch auch nicht zum Bäcker, leg mein Geld auf den Tisch und lass das Brot da.
Wahrscheinlich machen trotzdem einige mit, was ich sehr schade finde, denn so funktioniert das nicht. Ich möchte mir das Recht vorbehalten, ein Produkt auch mal scheiße zu finden und im Idealfall schreibe ich nicht darüber, anderenfalls gebe ich dies hier kund. Aber das Risiko muss man eingehen, kann man auch, wenn man ein vernünftiges Produkt anbietet und davon überzeugt ist, Wandtattoos.de und 3D Supply haben dies bereits vorgemacht.