In den Nachrichten ging es heute um dieses Internet-Kinderporno-Dingens. Ein paar Detrails kann man aus einem Beitrag des Tagesspiegels entnehmen (Unbedingt die Kommentare unten lesen!).
Kinderpornografie im Internet ist die Vergewaltigung von Kindern vor laufender Kamera
Nun ja, ich denke dieses Thema ist für die meisten meiner Leser völlig indiskutabel, aber was passiert denn hier bei diesem Vertrag?
Die Provider verpflichten sich, die vom BKA erstellten täglich aktualisierten Sperrlisten mit rund 1000 Internetseiten zu übernehmen. Spätestens in sechs Monaten soll dann anstelle der aufgerufenen kinderpornografischen Webseite ein Stoppschild auf dem Monitor erscheinen
Okay, also wird eine Produktion kinderpornografischer Inhalte doch noch geduldet nicht unterbunden, sondern nur der Zensurbalken zwischen Material und potenziellem Konsumenten gelegt.
Wenn man dieses Verfahren mal ein wenig abstrakt betrachtet, passiert hier folgendes: Ein Mann raubt einer Oma die Handtasche, während ein Komplize die Sicht für Passanten verdeckt. Es geschieht eine Straftat und niemand kann einschreiten, weil man sie nicht sieht. Ich möchte jetzt keineswegs dazu aufrufen sich solche Inhalte anzusehen, ich möchte lediglich zum Ausdruck bringen, dass der Weg zur Bekämpfung der Kinderpornografie meines Erachtens nach der Falsche ist. Würde sich jemand an meiner Tochter vergreifen, ließe ich mich nur ganz schwer aufhalten … Aber der Staat und die Provider rufen hier zum Wegsehen auf, das darf man so nicht hinnehmen. wo bleibt denn da die Zivilcourage???
Warum wird nicht gegen die vorgegangen, die das Material ins Netz stellen? So ein Uploader ist doch durchaus ermittelbar. Oder kann man da wirtschaftlich nicht so viel rausholen wie bei Copyrightverletzungen??? Sorry, ist aber für mich nicht mehr nachvollziehbar.

Schlimm, dass die einzelnen Internet Service Provider da auch noch mitmachen. Was kommt denn als nächstes? Ich möchte hier nicht anfangen von wegen freier Meinungsbildung und freies Web und so, aber sollten wir uns doch hier mal ernsthaft ein paar Gedanken machen. Das BKA beginnt nun zu filtern und die meisten werden sagen “Zu Recht”. Aber was wird als nächstes gefiltert? Inzwischen freue ich mich schon darauf alt zu werden, wenn mich Medien wie das Internet nur noch bedingt tangieren und ich hier zu Hause mit meiner Familie nur noch mein Leben lebe. Dann mach ich mir keine Gedanken mehr über einen Überwachungsstaat sondern bin stummes Teil des Ganzen … Fazit: Immer schön die Fresse halten und wegsehen, Am besten Ihr fangt heute schon mal an.
Warum muss ich grad an The Wall von Pink Floyd denken???
Die Bilder habe ich aus diesem Beitrag, dort gibt es noch weitere Bilder und den Verweis auf diesen Beitrag
Im Übrigen wurde natürlich in Berlin vor Ort demonstriert, hier ist auch ein schöner Flyer zum nachlesen, Prädikat: Empfehlenswert!
In den Nachrichten ging es heute um dieses Internet-Kinderporno-Dingens. Ein paar Detrails kann man aus einem Beitrag des Tagesspiegels entnehmen (Unbedingt die Kommentare unten lesen!). Kinderpornografie im Internet ist die...
Geposted am: Freitag, 17. April 2009
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Ja, auch ich habe Witze über behinderte Menschen gemacht. Und nicht nur über die, sondern auch über andere Minderheiten. Muss ich mich deswegen schämen? Ich denke es wäre gelogen wenn ich es täte, denn ich habe mir nie Gedanken darüber machen müssen, schließlich war ich nie in irgendeiner Weise betroffen. Heute ist das anders.
Die Herzdame und ich haben da unterschiedliche Auffassungen. Früher wurden Down-Kinder auch als Mongos bezeichnet und dieser Begriff ist auch heute leider noch keine Seltenheit geworden. Auch ich nutze in sehr wenigen Momenten diesen Begriff, um Abfälligkeiten verbal darzustellen. Die Herzdame ist dann oft negativ überrascht wie ich denn nur solche Begriffe in den Mund nehmen kann, schließlich ist auch unser Kind ein Down-Kind.
(weiterlesen …)
Ja, auch ich habe Witze über behinderte Menschen gemacht. Und nicht nur über die, sondern auch über andere Minderheiten. Muss ich mich deswegen schämen? Ich denke es wäre gelogen wenn...
Geposted am: Sonntag, 7. September 2008
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Im Zuge des anstehenden Wechsels vom PKW auf öffentliche Verkehrsmittel, mache ich mir natürlich schon Gedanken wie man denn die Zeit in eben jenen verbringt. Natürlich war es für mich naheliegend, mir einen iPod zuzulegen. Da ich mich mit diesen Dingern noch gar nicht auskenne, habe ich einfach mal bei der eBucht geschaut und auch relativ schnell erkannt wo der kleine Unterschied liegt.
Jetzt muss es natürlich ein iPod Touch sein mit 32GB. Schade ist, dass die Dinger mit mindestens 380 € nicht ganz in der unteren Preisregion liegen. Stellt sich natürlich die Frage ob nicht auch 16GB oder 8GB ausreichen würden. Da fehlen dann wieder die Erfahrungswerte. Vielleicht kann mir ja jemand was dazu sagen. René ist doch da Spezialist …
Oder ich warte auf den 11. Juli denn dann kommt das iPhone mit UMTS. Das wird ne spannende Sache, denn bisher hat doch t-mobile eher auf das EDGE Netz gesetzt. Stellt sich die Frage ob Apple wieder so dumm sein wird, das wieder über nur einen Anbieter exclusiv zu vertreiben.
Hab es grad nachgelesen, es wird wieder so sein. Na dann eben doch ohne mich!
Und apropos Preisvergleich: Bei idealo.de findet man bessere Preise als bei preissuchmaschine.de
Im Zuge des anstehenden Wechsels vom PKW auf öffentliche Verkehrsmittel, mache ich mir natürlich schon Gedanken wie man denn die Zeit in eben jenen verbringt. Natürlich war es für mich...
Geposted am: Dienstag, 17. Juni 2008
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Ich erinnere mich an meine Kindheit, als ich abends gebadet wurde und, in ein Handtuch eingewickelt, auf der Couch meiner Eltern im Wohnzimmer saß. Immer war es wohlig warm. Das gemeinsame Abendessen und schließlich bin ich in´s Bett gebracht worden. Meine Mutter las mir noch eine Geschichte vor und dann wurde das Licht ausgemacht. Ich lag im Bett mit dem Wissen und der Sicherheit, dass meine Eltern nebenan im Wohnzimmer saßen, wahrscheinlich sahen sie fern oder unterhielten sich. Irgendwann schlief ich ein.
Es ist ein merkwürdiges Gefühl, wenn die Herzdame und ich unsere kleine Nele fertig machen, also eine frische Buchse und anschließend stillen bzw ihr die Flasche geben. Danach legen wir sie in ihren Schalfsack und dann in ihr Körbchen, wo sie dann ruhig einschläft, mit dem Wissen und der Sicherheit, dass ihre Eltern nebenan im Wohnzimmer sitzen.Wenn wir dann abends vor dem Fernseher lümmeln, vielleicht mit einer Flasche Bier, dann kommt mir schon genau dieser Gedanke. Ich bin jetzt der Papa, ich sitze nebenan und biete meiner Tochter Sicherheit. Ein eigenartiges aber doch schönes Gefühl. Ein Gefühl, welches mir auch sehr deutlich sagt, dass ich nun doch endlich mal erwachsen werden sollte, dass ich nun Verantwortung übernommen habe.
Ich erinnere mich an meine Kindheit, als ich abends gebadet wurde und, in ein Handtuch eingewickelt, auf der Couch meiner Eltern im Wohnzimmer saß. Immer war es wohlig warm. Das...
Geposted am: Sonntag, 20. Januar 2008
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Seit Menschengedenken sind die größten Träume die von Reichtum oder Macht.
Die Herzdame und ich nehmen inzwischen auch an allen möglichen Gewinnspielen teil oder fordern zu jeder Gelegenheit Gratisproben an. Also kein Wunder, dass momentan unser Stammrestaurant jenes mit dem großen gelben M ist wegen Monopoly und so.
Aber was wäre wenn ich wirklich mal Lotto spielen würde, Was wäre wenn ich wirklich mal 26 Millionen gewinnen würde???
Wahrscheinlich lägen meine Prioritäten ähnlich wie bei Mario, aber in Anbetracht der Umstände>, haben sich meine Bedürfnisse schon sehr verändert.
Okay, Tacheles: Wenn ich jetzt 26 Melonen gewinnen würde, würden die Herzdame und ich mindestens drei Jahre nicht arbeiten gehen und wir nähmen gemeinsam die Elternzeit. In dieser Zeit ließe sich bestimmt ein schnuckeliges Grundstück finden mit einem schnuckeligem Haus.
Ob wir anschließend wieder arbeiten gingen entschiede sich wohl in der Elternzeit. Andererseits könnte man ja einen Teil des Gewinnes so anlegen, dass man sich monatlich die Zinsen als Gehalt auszahlen ließe. Davon die Steuern und Sozialversicherungen gezahlt und gut ist. Man könnte das Geld natürlich auch in die Schweiz bringen, allein der Steuer wegen.
Ein großer Teil würde natürlich zugunsten des Nachwuchses ausgegeben beziehungsweise beiseite gelegt. Dies beinhaltet natürlich auch ein adäquates Gefährt, damit der Papa den Heuler auch sicher von A nach B bringen kann. (Naja, und ein Moped, wenn der Papa mal alleine unterwegs ist)
Mit Sicherheit würde ich mir meine Zahnreihen richten lassen, die momentan eher an Dresden nach ´45 erinnern und aufgrund hoher Zahnarztkosten nur langsam in Ordnung gebracht werden.
Urlaub wäre auch eine ganz feine Sache. So richtig … nicht so ein notdürftiger wie der letzte an der Adria in Italien.
Selbverständlich würde ich ebenfalls meine Familie, so wie die der Herzdame unterstützen und auch Mario würde ich nicht vergessen. Ihm würde ich noch zwei Hunde schenken!
Aber mal Hand auf´s Herz: Natürlich hätte ich gern mehr Geld, aber mit einem Schlag 26 Mille das wäre dann doch zu viel. Ich glaub da käme ich gar nicht mit klar. Meine Bankberaterin würde damit auch nicht klarkommen, momentan verdient die noch so gut an mir.
Ist doch blöd, man geht einfach so zu Dainese nach München in den Shop, kleidet sich dort ein und zahlt bar. Man geht dann weiter zum Mopedhändler, sucht sich ein adäquates Gefährt aus und zahlt bar. Ich denke man verliert dann eher seine Träume als sie zu erfüllen.
Jetzt hab ich schon so lange hier nicht mehr geschrieben und weiß schon gar nicht mehr wer hier überhaupt noch so mitliest, dass ich dieses Stöckchen nicht mal aktiv weiterwerfen kann. Ich lasse es hier einfach liegen, vielleicht nimmt es jemand auf und teilt uns mit was er/sie mit 26 Millionen Euro täte …
Seit Menschengedenken sind die größten Träume die von Reichtum oder Macht. Die Herzdame und ich nehmen inzwischen auch an allen möglichen Gewinnspielen teil oder fordern zu jeder Gelegenheit Gratisproben an....
Geposted am: Sonntag, 2. Dezember 2007
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Es gibt so viele Dinge, an denen man sich überfressen kann. Man isst sie einfach täglich in rauhen Mengen und nach ner Woche hat man einfach genug davon. Okay, die Grenze liegt beim einen oder anderen vielleicht höher oder niedriger.
Aber ist euch schon mal aufgefallen, dass das bei Getränken anders ist?
Also ich könnte täglich Bier trinken und das wäre mir nicht über. Eher würde ich mir Sorgen machen, ob ich Alkoholiker bin. Gleiches gilt übrigens auch für Tee und dergleichen …
Es gibt so viele Dinge, an denen man sich überfressen kann. Man isst sie einfach täglich in rauhen Mengen und nach ner Woche hat man einfach genug davon. Okay, die...
Geposted am: Mittwoch, 31. Januar 2007
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Was nun folgt ist ein weiterer Beitrag aus der Reihe: Warum ich blogge wie ihn schon fast jeder Blogger einmal geschrieben hat.
Heute Abend bin ich während eines Telefonats kurz darauf angesprochen worden und auch gebeten worden, Inhalte des Telefonats in keinster Form hier wiederzugeben. Das respektiere ich!
Aber warum blogge ich denn überhaupt. Okay, den Begriff bloggen muss man ja nun nicht zwingend verwenden, aber warum schreibe ich all diese Dinge hier für (theoretisch) Millionen von Menschen ins Internet? Was bewegt mich dazu, euch verehrte Leser, hier in eher unregelmäßigen Abständen mit meinen Gedanken und Erlebnissen zuzuschwallen.
Die Frage ist nicht ganz einfach. Zum einen möchte ich natürlich auf Dinge aufmerksam machen, Dinge die mich beschäftigen, die mich (ver)ärgern, die mir gefallen, mich zum Lachen bringen. Diese Inhalte, findet man überwiegend auf Mastente. Mehrfach schrieb ich bereits, dass es, seit es Mastente gibt, hier eher um mich geht (Edit: oder um die Schlüsselschlampe). Um meine Person als solche, um das was ich erlebe oder erlebt habe, was mich nervt oder glücklich macht. Ich bin bemüht, diese Geschehnisse oder Gedanken, gut zu verpacken, so gut, dass der geneigte Leser sich vielleicht ein wenig unterhalten und nicht gelangweilt fühlt. Manchmal, das muss ich gestehen, flunkere ich ein wenig, aber nur ein ganz kleines bißchen, um einen Beitrag abzurunden.
Natürlich ist die Frage nach dem Warum damit noch nicht beantwortet.
Ein Grund ist zum Beispiel, dass diese Seite von Freunden und Verwandten besucht wird, zu denen ich nicht regelmäßigen Kontakt habe, auch meine Ma liest hier regelmäßig. Glücklicherweise hat sie noch nicht kommentiert und mich so nie in Erklärungsnöte gebracht, aber die eine oder andere Predigt, konnte ich mir am Telefon schon anhören, wenn ihre Sicht der Dinge eine andere war als die meinige. Es ist also ein Kommunikationskanal, klingt scheiße trocken, ist aber so.
Mit dem Schreiben verarbeite ich aber auch Geschehnisse, egal in welcher Form, ob Positive oder Negative. Nach dem Schreiben eines Beitrages wo mich der Grund für selbigen heftig mitgenommen hat, geht es mir immer besser. Natürlich könnte ich hier auf dem Rechner auch ein Tagebuch führen, aber mir fehlt dann ein wenig die Interaktion. Es ist schön zu lesen, wenn jemand Freude an einem Beitrag hatte, wenn es anderen Menschen ähnlich ergeht oder sie einfach in die Kommentare schreiben: Hr. Jokey, Sie haben einen mächtigen Sprung in der Schüssel.
Bin ich Exhibitionist? Ja, irgendwie schon, denn ein wenig Exhibitionismus gehört zum Bloggen einfach dazu. Da kommt ja oft genug der Vergleich, man könne sich ja gleich nackt mit einem Schild auf die Straße stellen. Das wäre hier nicht mal ein Problem, denn bei 30 Einwohnern, muss erst mal jemand vorbeikommen, den das stört. Aber der Vergleich hinkt auch, denn auch bei mir gibt es Grenzen. Vielleicht erwähne ich mal Personen hier, dann aber nie in einem negativen Zusammenhang. Im höchsten Falle einmal betitele ich die Person mit dem ersten Buchstaben. Ich würde mich hier auch nicht nackig machen, weder im eigentlichen Sinne noch so, dass ich hier mein Tiefinnerstes nach Außen kehren würde. Alles was es hier zu lesen gibt, würde ich auch bei einem Bier erzählen. Alles was hier geschrieben steht, sind keine Geheimnisse. Natürlich hat jeder ein anderes Maß, wie weit er gehen würde und welche Informationen er/sie über sich preis gäbe.
Ich wurde ja seit der Geburt der Schlampe bereits mehrfach gefragt, warum ich das denn mache und noch öfter darauf angesprochen, wieso diese Seite diesen Namen trägt. Nicht immer stieß ich auf Verständnis, was aber okay ist, aber eigentlich hatte nie irgendjemand ein Problem damit, weder meine Freunde noch sonst jemand.
Heute Abend geisterte mir die Frage durch den Kopf, fragt jetzt bitte nicht wie ich darauf kam, ob ich die Pforten hier schließen würde, wenn ein Herzmädchen das wollte. Ganz schwer zu sagen, denn nach erst neun Monaten, habe ich das Gefühl, als würde ich hier schon seit Jahren schreiben. Eine pauschale Antwort habe ich nicht.
Ich habe diese Frage an Mario weitergegeben, er meinte, dass wenn seine Raupe es für ihn verständlich argumentieren würde, er sein Blog einstampfen würde. Ich denke auch, dass ich darüber diskutieren würde.
Ich glaube aber, dass jeder Blogger mal erwachsen wird. Irgendwann ist Familie da, vielleicht ein Kind, und dann sollte man sich den eigenen wichtigen Dingen hingeben anstatt in anderen Blogs zu wühlen und Schweine durch Dörfer zu treiben. Versteht mich jetzt bitte nicht falsch, denn Blogger sind ja keine Kinder oder Jugendliche, Johnny von Spreeblick hat ja auch Frau und Kind, so wie der Kreuzberger. Was ich eigentlich meine, ist dass irgendwann in einem Bloggerleben die Prioritäten der Freizeitgestaltung neu gesetzt werden, beim Einen früher, beim Anderen später … vielleicht aber auch gar nicht.
Was nun folgt ist ein weiterer Beitrag aus der Reihe: Warum ich blogge wie ihn schon fast jeder Blogger einmal geschrieben hat. Heute Abend bin ich während eines Telefonats kurz...
Geposted am: Donnerstag, 30. November 2006
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Nur der frühe Wurm fängt den Vogel!
… oder so
Nur der frühe Wurm fängt den Vogel! … oder so
Geposted am: Samstag, 25. November 2006
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Reflektionen
Am Montag telefonierte ich mit einem meiner Trainer. Er gratulierte mir zur bestandenen Prüfung und wir sprachen sehr viel.
Die Prüfung zum 1. Dan ist war für mich die wichtigste in meinem Budoleben, es ist die einzige Prüfung bei der sich die Farbe grundlegend ändert und sich auch mit weiteren Prüfungen nicht mehr ändern wird – Schwärzer wird er nicht mehr. Inhaltlich kann man sagen, sind Prüfung und die Inhalte ja kein Neuland. Hier in Deutschland ist es so, dass der Inhalt des Programms den drei vorhergehenden Prüfungen (1. bis 3. Kyu – Braun) entspricht.
Vom Empfinden her würde ich sagen, dass man den braunen Gürtel bestätigt.
Aber der Schwarzgurt bestätigt noch mehr. Jetzt kann man alleine gehen und aufrecht stehen. Jetzt hat man die Grundlagen geschaffen um Karate zu lernen und weiter zu trainieren, man hat gezeigt, dass man die Basics beherrscht, die Prinzipien verstanden hat und beides auch umsetzt.
Emotional bin ich irgendwie enttäuscht. Okay, das ist jetzt vielleicht die falsche Wortwahl, ich probier´s mal anders: Stellt euch vor, ihr trainiert oder arbeitet auf ein Ziel hin, monate- vielleicht jahrelang. Und dann erreicht ihr dieses Ziel. Dann stellt sich doch die Frage, was hat mehr Freude bereitet, der Weg den man gegangen ist oder das Erreichen des Ziels. Die Freude am Ergebnis vergeht bzw. wird zur Normalität, die Freude an der Arbeit oder am Training bleibt. Also muss man sich ein neues Ziel setzen.
Ich habe mir neue Ziele gesetzt. Ich bin nicht am Ende meines Weges, nein, ich bin gerade am Anfang. Ich habe Laufen gelernt und werde meinen Weg gehen.
Nicht zuletzt möchte ich hier noch einmal die Gelegenheit nutzen um mich bei allen Gratulanten zu bedanken.
Und eines möchte ich hier auch nicht unerwähnt lassen: Ein riesen Dankeschön an meine Kollegen, denn sie haben es überhaupt erst ermöglicht trotz Schichtdienst, mit Dienstplan und Diensttausch, dass ich die Zeit finden konnte regelmäßig ins Training zu gehen.
Reflektionen Am Montag telefonierte ich mit einem meiner Trainer. Er gratulierte mir zur bestandenen Prüfung und wir sprachen sehr viel. Die Prüfung zum 1. Dan ist war für mich die...
Geposted am: Freitag, 3. November 2006
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War grad mal mit meinem Chef eine rauchen, als es um das Thema Deeskalation ging. Zur Argumentation nutzte er das klassische Sprichwort
Der Klügere gibt nach
Wie aus der Pistole geschossen, antwortete ich gewohnheitsgemäß “Würden die Klügeren immer nachgeben, würden die Dummen die Welt regieren”.
Ruhe kehrte ein, wir dachten kurz drüber nach. Ist es denn nicht schon so?
War grad mal mit meinem Chef eine rauchen, als es um das Thema Deeskalation ging. Zur Argumentation nutzte er das klassische Sprichwort Der Klügere gibt nach Wie aus der Pistole...
Geposted am: Mittwoch, 18. Oktober 2006
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Vor ein paar Tagen saß ich mit einem Freund beim Italiener und wir überlegten, was wir denn mit den vielen Millionen eines Lottogewinns tun würden. Ich meinte, ich würde weiter arbeiten gehen, einen Job machen der mir Spaß macht, egal was man dabei verdient. Mein Gegenüber erwiderte, dass er das nicht gutheißen könne, schließlich hätte ich das ja dann nicht mehr nötig und würde ja nur jemandem den Arbeitsplatz wegnehmen. Also revidierte ich meine Aussage.
Okay, ich würde studieren. Wahrscheinlich BWL oder Jura. Jeden Tag mit dem Porsche in die Uni und in der vorlesungsfreien Zeit Urlaub auf den Seychellen.
Natürlich fühlte ich mich dann auch verpflichtet, Arbeitsplätze zu schaffen.
Damit würde ich etwas Gutes tun, ich könnte das Geld gut anlegen, Menschen helfen und wenn ich richtig wirtschafte, auch noch lebenslang davon leben. Ich könnte eine Kanzlei eröffnen mit den besten Anwälten Deutschlands für jeden Bereich. Vielleicht nicht nur eine Kanzlei, sondern gleich vier: Hamburg, Berlin, Frankfurt und München. Damit wäre ich bundesweit recht gut vertreten. Aber irgendwie muss ja noch Geld reinkommen. Also wären pro Kanzlei zwei Anwälte damit beschäftigt Urheberrechtsverletzungen im Internet aufzuspüren, den Kontakt mit den Opfern aufzunehmen und dann die Schädiger abzumahnen. Ein lukratives Geschäft bei der momentanen Rechtslage. Ja, ich wäre ein richtiges Schwein, ich würde euch kleine Blogger alle richtig abziehen. Und wisst ihr was das Schlimmste daran wäre? Ich könnte auch noch ruhig schlafen ohne schlechtes Gewissen. Viele fragten nach der Moral und dem Gewissen von Anwälten aber ich könnte ruhig schlafen. Weil ich weiß, dass ich den Richtigen helfe. Ich stehe dann ja schließlich auf der Seite der Opfer und die Abzumahnenden sind doch die Verbrecher.
Mein Name wäre in aller Munde und jeder Künstler wäre sich sicher, dass er bei mir zu seinem Recht käme, dass hier alle seine Rechte gewahrt wären … in der Kanzlei Mastente.
Vor ein paar Tagen saß ich mit einem Freund beim Italiener und wir überlegten, was wir denn mit den vielen Millionen eines Lottogewinns tun würden. Ich meinte, ich würde weiter...
Geposted am: Montag, 9. Oktober 2006
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Boah … voll getroffen, hat mich der Mario. Der schmeißt schon wieder mit Stöcken durch die Gegend. Aber das ist schon fast wieder verheilt, hat er es mir doch schon vor drei Tagen an den Kopf geworfen.
5 Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:
- eine gemütliche Wohnzimmereinrichtung
- ein Motorrad
- diverse Ersatzteile für mein Auto
- 1600 Euro um Mario zu unterstützen
- eine schnelle Internetverbindung
5 Dinge die ich habe, aber lieber nicht hätte:
- ein Darlehen
- Rauchverlangen
- meine eigene Faulheit in gewissen Dingen
- Arbeitszeiten, bei denen ich früh aufstehen muss
- Fliegen
5 Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:
- schwere Krankheiten
- eine Abmahnung oder sonstigen juristischen Stress
- meine Ex
- einen Bierbauch
- Arbeitslosengeld
5 Dinge die ich habe, und aus keinem grund der welt missen möchte:
- Freude am Leben
- meine Freiheit
- meine Familie
- meine Freunde
- meinen Sport
5 Menschen, die dies noch nicht beantwortet haben, von denen ich mir das aber wünsche:
- vom Alex
- von der Schlüsselschlampe
- vom Lino
Den Anderen, denen ich das Holz gern an den Kopf werfen würde, besitzen leider keine Seite, so verstecken sich zwei Hölzer hier in den Kommentaren. Wer es aufnimmt läuft nicht Gefahr getroffen zu werden.
Boah … voll getroffen, hat mich der Mario. Der schmeißt schon wieder mit Stöcken durch die Gegend. Aber das ist schon fast wieder verheilt, hat er es mir doch schon...
Geposted am: Montag, 9. Oktober 2006
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Die Abmahnung Marios ist und bleibt natürlich aktuell und beschäftigt mich nach wie vor.
Interessant ist nun, dass Yahoo! denen ja flickr gehört, schon ein wenig in die Schlagzeilen der Bloggerwelt geraten ist und das Social Networks und web2.0 nun hinterfragt werden.
Und nicht nur das, denn das Abmahnverhalten von Anwälten ist ja nach wie vor präsent und einige der Blogger machen sich nun Gedanken, was es zu ändern gilt. Schließlich, und da gebe ich allen Recht, die das sagten, werden mit Spenden und Spendenaufrufen nur die Symptome, aber nicht die Ursachen bekämpft. Der Sieger ist und bleibt der Anwalt. Ich muss da mal kurz abschweifen: Wie makaber ist es eigentlich dass Mario alles bis zum 4. Oktober 2006 unterschrieben und erledigt haben sollte und als er dann anruft, muss er in Erfahrung bringen, dass die Tippse Sekretärin von zu Hause arbeitet, weil der Herr Anwalt im Urlaub ist???
In einer stillen Minute bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass eigentlich jede Abmahnung gerechtfertigt ist. Ich glaube was mich an diesen ganzen Abmahnungen so wütend macht, und da geht es auch anderen so, sind die immensen Kosten die da mit dran hängen. Die stehen einfach in keiner Relation zu gar nichts.
Wer heute eine Abmahnung fängt, der kann sich eigentlich wünschen, er hätte im Supermarkt geklaut, die Strafe und die damit verbundenen Folgen dürften harmloser ausfallen, als eine Abmahnung zu kassieren.
Als ich heute mit Mario telefonierte kam mir ein Vergleich in den Sinn: Früher wenn man sich mal “uneinig” war, hat man sich gegenseitig in´s Gesicht gehauen. Hinterher war das dann erledigt. Niemand holte die Schwestern Brüder und niemand revanchierte sich zu einem späteren Zeitpunkt. Im Gegenteil, es kam auch vor, dass man hinterher bei einem gemeinsamen Bier gemeinsam vergaß.
Als ich begann im Internet zu surfen, anfangs chatten, später in Foren und die erste eigene Seite, haben wir noch lustig Bilder gelinkt und gepostet. Natürlich waren wir uns im Klaren darüber, dass das wohl hart an der Schmerzgrenze, wenn nicht sogar bereits dahinter war. Aber wie war das denn so “damals”? Im schlimmsten Fall erhielt man eine Mail oder einen Anruf, dass man aber bitte schleunigst diesen Zustand ändert, ansonsten Stress. Natürlich hat man das dann auch geändert und die Bilder off genommen. Fall erledigt.
Heute bedarf es das Eingreifen des Justizministeriums, welches die momentane Situation via Gesetzentwurf wieder in die Angeln heben kann.
Darauf bin ich aufmerksam geworden, als ich mich heute in die Situation von Mario Alka einlas. Ein ähnlicher Fall, der allerdings beim ersten lesen mächtig nach Abzocke stinkt. Interessant sind auf jeden Fall die Briefe, die an Frau Zypries (Bundesjustizministerin) gegangen sind und natürlich die entsprechenden Antworten (dort als pdf verlinkt).
Ein Ruck muss durch´s Land gehen, Politiker (leider viel zu oft Anwälte) müssen aufwachen und erkennen, dass ein neues, ein anderes Zeitalter angebrochen ist. Es geht mir nicht darum Urheberrechte mit Füßen zu treten, nein, ganz und gar nicht. Es geht mir darum, dass Relationen gewahrt werden.
In der Bloggerwelt gibt es momentan viele interessante Beiträge die alle mindestens einen Gedanken wert sind, egal ob sie vom Buntklicker (siehe Kommentare) oder von Andres Endl sind.
Wir sollten die momentane Situation nutzen und jetzt etwas tun. Wir sollten nicht warten bis die Wellen wieder glatt sind und dann morgen wieder über´s Fernsehprogramm bloggen. Und gerade jetzt, wo sich mein Beitrag dem Ende neigt, gehen mir die Lyrics von Rage against the machine nicht mehr aus dem Kopf
What better place than here
What better time than now !!!
Die Abmahnung Marios ist und bleibt natürlich aktuell und beschäftigt mich nach wie vor. Interessant ist nun, dass Yahoo! denen ja flickr gehört, schon ein wenig in die Schlagzeilen der...
Geposted am: Donnerstag, 5. Oktober 2006
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Nach und während dem ganzen Trubel um Marios Abmahnung macht sich Alexander ernsthaft Gedanken zum Thema Abmahnung. Wer sich seinen Beitrag ernsthaft und in aller Ruhe mal durchliest und darüber nachdenkt, wird ihm wohl zustimmen. So ist es mir ergangen. Ich bin da leider nicht so der Crack als dass ich da etwas bewegen könnte, werde aber Alexander in den nächsten Tagen mal kontaktieren wie und in welcher Form ich meinen Beitrag leisten könne.
Heute Abend habe ich mit K. telefoniert. Sie studiert Jura und ich fragte sie, ob sie denn einen Anwalt kenne, der sich mit Internet- und Urheberrecht auskennt, sie konnte mir sogar jemanden empfehlen.
Wenn man einige der Links verfolgt und auch die Kommentare liest zu den einzelnen Beiträgen die sich mit Marios Abmahnung beschäftigen, so wird man schnell erkennen, dass man ohne juristischen Beistand kaum noch ein Blog eröffnen kann. Na gut, ganz so ist es nicht, aber auf jeden Fall, schadet ein solcher Kontakt nicht. Leider ist ein solcher Beistand, allein um sich zu informieren, wie weit man gehen kann, nicht kostenfrei und die Rechtschutzversicherungen zahlen auch nicht wie man bei Udo Vetter lesen konnte. Was also tun? Eigentlich ist die Frage sehr leicht zu beantworten, eigener Content!!!
Nachtrag: Vielleicht kann K. sich ja auch hier in den Kommentaren noch einmal dazu äußern, was Anwälte für eine Beratung nehmen müssen und all das, was sie mir bereits am Telefon sagte. Würde mich sehr freuen.
Nach und während dem ganzen Trubel um Marios Abmahnung macht sich Alexander ernsthaft Gedanken zum Thema Abmahnung. Wer sich seinen Beitrag ernsthaft und in aller Ruhe mal durchliest und darüber...
Geposted am: Donnerstag, 5. Oktober 2006
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