Kürzlich machte ich mir ja so meine Gedanken zu Facebook und erst heute morgen wurde mir ein fantastischer Beitrag in meine Twittertimeline geworfen, den ich so unterschreiben würde.
Aber mal im ernst, wer sich für soziale Netzwerke begeistern kann, ist quasi gezwungen von Hype zu Hype zu springen, auf jeder neu entstehenden Plattform möchte man von Anfang an dabei sein, es könnte der neue ganz heiße Shice sein.
Aber man kann nicht in allen Netzwerken gleichermaßen aktiv sein. Häufig werden Dienste genutzt, welche Inhalte automatisch verbreiten, meine Tweets automatisch zu Facebook pushen und Plugins, welche Twitter und Facebook über neue Beiträge im Blog informieren.
Um die Übersicht zu behalten, neue und eigene Konfigurationen zu erstellen gibt es einen interessanten Dienst: ifttt.com
Im TMA Podcast habe ich mit Mario schon einmal darüber gesprochen und wir haben auch Invites vergeben.
ifttt bedeutet if this then that und der Name ist Programm. Über den Dienst können gewünschte Konstellationen selbst konfiguriert werden. Ein ganz einfaches Beispiel: Jemand postet auf Facebook ein Foto von mir und tagged mich auf diesem, dann wird mir eine E-Mail und/oder eine SMS zugesandt mit der entsprechenden Information. So kann ich das ganze schnell prüfen, den Tag entfernen und der entsprechenden Person ordentlich vor den Schweller treten einen entsprechenden Hinweis geben.
Mit ifttt.com können zahlreiche Netzwerke und Dienste kombiniert werden.
Craigslist, Date & Time, Delicious, Dropbox, Email, Evernote, Facebook, Facebook Pages, Feed, ffffound!, Flickr, foursquare, Gmail, Google Calendar, Google Reader, Google Talk, Instagram, Instapaper, LinkedIn, Phone Call, Pinboard, Posterous, Read it Later, SMS,Stocks, tumblr, Twitter, Vimeo, Weather, WordPress, YouTube,Zootool
Der Dienst ist derzeit noch in der Beta, weshalb man sich derzeit nur mit einem Invite dort anmelden kann.
Aber ich hätte das hier ja alles nicht geschrieben, wenn ich nicht derzeit noch 4 Invites zu vergeben hätte. Also schnell einen Kommentar gepostet und dabei eine erreichbare E-Mail-Adresse hinterlassen.
Kürzlich machte ich mir ja so meine Gedanken zu Facebook und erst heute morgen wurde mir ein fantastischer Beitrag in meine Twittertimeline geworfen, den ich so unterschreiben würde. Aber mal...
Geposted am: Montag, 11. Juli 2011
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Kein Kommentar.
Wenn man regelmäßig mit Menschen in Kontakt kommt, für die das Internet aus Facebook und Google besteht, beginnt man sich so seine Gedanken zu machen. Anfangs stempelt man diese Menschen einfach als DAU ab, jedoch irgendwann macht man sich so seine Gedanken.
Warum ist Facebook so erfolgreich? Weil es von den oben genannten mehr Menschen gibt, als man annehmen mag. Das müssen nicht mal DAUs sein, sondern sie machen es sich einfach so bequem wie möglich.
Domainnamen muss man sich heute nicht mehr merken, den gewünschten Suchbegriff in die Suchmaschine der Wahl, by default Google, eingegeben, und selbst wenn man diesen Menschen eine url diktiert, wird diese zur Verifizierung in die Suchmaschine eingetragen. Was bitte ist eine Adresszeile?
Aber diese Menschen kommen zurecht und bewegen sich im Netz in ihrer Dunstwolke. Bei Google findet man mit den entprechenden Suchbegriffen nahezu alles was man möchte, E-Mails werden bei einem Freemailer abgerufen und für den akuten Informationsaustausch bleiben da noch die sozialen Netzwerke.
So wie ich mein Blog habe, hat der Ottonormalanwender seinen Facebookaccount. Dieser bietet ihm alles was er benötigt und bringt noch mehr mit als ein Homepagebaukasten von 1&1.
Die eigene Facebook-Pinnwand ist das Blog und so wie meine Leser hier kommentieren können, können die Freunde in Facebook die Einträge kommentieren. Außer den Beiträgen ist natürlich noch sharen von Links, Video und Bildmaterial inklusive, alles das geht ganz bequem auf Facebook. Der Vorteil ist, die Leser sind schon da, weil die entsprechenden Beiträge direkt in die Timeline der Freunde geworfen wird.
Mit einem eigenen Blog hat man da schon eine größere Reichweite, da dieses unabhängig von der Platform zu erreichen ist. Dafür ist Facebook aber preislich günstiger, auf den Preis der Freiheit Freigabe von Daten möchte ich hier jetzt nicht eingehen.
Facebook bietet aber noch mehr. Ein Chat ist inklusive, eine Installation von Drittsoftware, wie einem Jabber- oder IRC-Klienten auf dem heimischen Rechner ist somit nicht notwendig, geschweige denn der Betrieb eines eigenen Chatservers. Jüngst kam der Videochat noch dazu, zuvor die Facebook-E-Mail Adresse so dass ein eigener Mailaccount nur noch zur Registrierung benötigt wird!?
Und wenn man noch die vielen kleinen Features mit berücksichtigt wie Geburtstagserinnerung, Veranstaltungsplaner, Spiele und irgendwelche Bla-Seiten, die ich hier nicht benennen kann, da ich diese konsequent blocke, so kommt doch ein erstaunliches Lesitungsspektrum zusammen. Ich hoffe, ich habe hier kein wichtiges Feature vergessen.
Möchte ich diese Dinge selbst umsetzen, z.B. hier auf der Seite, hätte ich reichlich Arbeit und auch Kosten damit, social Networks wie Facebook oder auch Google+ bringen dies bereits mit … bis auf eine kleine aber feine Ausnahme: die Reichweite. Die mag aber möglicherweise gar nicht interessant für jeden sein, ausreichend ist die Erreichbarkeit des Freundeskreises.
Das Internet dürfte somit das größte Social Network darstellen und Facebook ist dagegen nur ein kleiner Pups, trotz über 500 Millionen Nutzern. Oder andersherum gesehen ist Facebook ein Internet im Internet.
Natürlich verläuft man sich im Internet auf einer Suche schneller und nicht nur der DAU sondern auch der Nerd weiß die Nerzwerke zu schätzen, egal ob Facebook, Google+ oder Twitter. Steht man erst mal mit einer Person über ein Netzwerk in Kontakt wird man in vielen Fällen in diesem über alle Publikationen informiert. Ob es einen neuen Blogbeitrag, einen Gastbeitrag, ein neues Video bei Youtube oder Vimeo, die Veröffentlichung eines Podcasts oder einfach nur die AKtualisierung der Geo-Location ist, das soziale Netzwerk dient als Informationsmedium und führt auf die richtigen Seiten.
Man könnte also auch fast behaupten, dass soziale Netzwerke die Position eines Feed-Readers einnehmen und darüber hinaus auch noch einen Mehrwert liefern.
So mancher Blogger, der auf Facebook schimpft, sollte sich mal darüber Gedanken machen ob er nicht das Gleiche macht. Beinahe hätte ich jetzt die Datenschutzfrage ausgeklammert aber leider gibt es unter Bloggern auch schwarze Schafe. Wie viele von euch benutzen ein Plugin, welches aus Sicht des Datenschutzes bedenklich (z.B. Akismet, Google Analytics usw) ist und Hand aufs Herz: hast du in deiner Piwik Installation ganz brav die Anzeige und Speicherung der IP-Adressen deaktiviert?
Was ich eigentlich sagen wollte, dass ich in diesem Betrag nicht auf eine Datenschutzdiskussion eigehen wollte, vielmehr um Nutzung und Funktionsumfang.
Wenn man regelmäßig mit Menschen in Kontakt kommt, für die das Internet aus Facebook und Google besteht, beginnt man sich so seine Gedanken zu machen. Anfangs stempelt man diese Menschen...
Geposted am: Samstag, 9. Juli 2011
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Seit gestern geistert Buzz durch das Netz. Buzz, ein neuer Dienst von Google, den jeder nutzen kann, der einen Googleaccount besitzt.
Gewöhnlich sind neue Dienste einem kleineren Kreis vorenthalten, den man nur mit Einladung beiwohnen kann. Bei Buzz ist das anders. Also hab ich mir natürlich gleich mal diesen neuen Sch*** angesehen.
Bis zur Freischaltung aller Googlekonten, kann ich Buzz nur mit dem mobilen Browser nutzen. Mit einem kleinen Trick geht das aber auch am Rechner. Dazu benötigt man Safari.
Bei Safari im Entwicklermenu -> Benutzer-Agent -> Mobile Safari auswählen. Dann buzz.google.com in die Adresszeile und los gehts.
Aber was ist denn Buzz?
Glaubt man verschiedenen Stimmen ist es eine Mischung aus Blogs, Twitter und Facebook.
Man kann also Statusnachrichten inklusive Bilder oder Videos absetzen, die dann wie bei Twitter in die Wolke gehen. Während man bei Twitter von Follower spricht sind es bei Buzz die Mitleser. Der große Vorteil gegenüber Twitter ist, dass die Nachrichten nicht auf eine bestimmte Zahl von Zeichen begrenzt sind. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, ganze Blogpostings mit Bildern und Videos in Buzz zu erfassen und in die Wolke zu blasen. Theoretisch wäre auch eine Einbindung von Audiodateien denkbar.
Durch eine hervorragende Integration von Google Maps sind schnelle standortbasierende Informationen verfügbar und die Umkreissuche ermöglicht nicht nur das Auffinden anderer Buzzer.
Mir stellt sich jetzt allerdings die Frage der Erreichbarkeit. Bisher konnte ich noch nicht herausfinden, ob bei mir auch Nicht-Googler mitlesen können. In diesem Falle könnte man auf den eigenen Webspace mit Domain verzichten oder eine Domain auf den eigenen Buzz umleiten und tatsächlich noch ein paar Taler pro Jahr sparen.
Laut Google selbst, sollten die eigenen Mitteilungen umgehend auch über die Google Suche gefunden werden, das probiere ich natürlich aus.
Der erste Eindruck ist gut, auch wenn nach nur wenigen Tagen nur sehr wenige Buzzer wirklich aktiv sind. Ich sehe da enormes Potenzial und wage die Prophezeiung, dass Google Buzz noch ne große Nummer wird. Das GUI im mobilen Browser ist jetzt noch nicht so der Burner und nicht ganz so intuitiv, wie ich es gern hätte, bleibt zu hoffen, dass sich da noch was tut.
Nachtrag: Habe gerade bei einem Testeintrag gemerkt, dass es kaum Möglichkeiten der Formatierung gibt. Aber ich bin mir ganz sicher, da kommt noch was.
Seit gestern geistert Buzz durch das Netz. Buzz, ein neuer Dienst von Google, den jeder nutzen kann, der einen Googleaccount besitzt. Gewöhnlich sind neue Dienste einem kleineren Kreis vorenthalten, den...
Geposted am: Mittwoch, 10. Februar 2010
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